Prävention

Prävention hat an der Carl-Benz-Schule Gaggenau einen hohen Stellenwert: Ziel ist es, einen sicheren, wertschätzenden Lernort zu gestalten, an dem sich alle Menschen geschützt, ernst genommen und gesund entwickeln können. Grundlage dafür sind sowohl das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt als auch die Leitperspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ des Landes Baden-Württemberg.

Unser Verständnis von Prävention

Prävention bedeutet an der CBS, Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu stärken, Risiken zu minimieren und Schutzfaktoren gezielt aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei Lebenskompetenzen wie Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit, verantwortungsvolles Handeln und ein respektvoller Umgang miteinander.

Dabei orientiert sich die Schule an der Leitperspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ des Bildungsplans Baden-Württemberg, die Prävention als durchgängige Aufgabe in Unterricht und Schulleben verankert. Grund- und Primärprävention greifen ineinander: Zum einen werden allgemein förderliche Lern- und Lebensbedingungen geschaffen, zum anderen konkrete Themen wie Sucht, Gewalt, Medien oder psychische Gesundheit aufgegriffen.

Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Ein zentraler Baustein der schulischen Präventionsarbeit ist das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt, das an allen Schulen im Land verbindlich implementiert wird. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor jeder Form sexualisierter Gewalt – auch im digitalen Raum – zu schützen und ihnen verlässliche Ansprechpersonen sowie klare Handlungswege zu bieten.

Das Schutzkonzept orientiert sich am Leitfaden „Kinderschutz in der Schule“ und an der Bundesinitiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ und umfasst u. a. transparente Verhaltensregeln, geregelte Beschwerdewege, Kooperationsstrukturen mit Fachstellen sowie einen klaren Interventionsplan bei Verdachtsfällen. Gleichzeitig werden Schülerinnen und Schüler altersangemessen darüber informiert, was sexualisierte Gewalt ist, wie sie Grenzen benennen können und wo sie im Notfall Hilfe bekommen.

 

Prävention und Gesundheitsförderung in BW

Die Broschüre „Prävention und Gesundheitsförderung“ des Landes Baden-Württemberg versteht Prävention und Gesundheitsförderung als zentrale Strategien, um Gesundheit zu erhalten und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Sie betont, dass schulische Prävention darauf abzielt, ungünstige Entwicklungsverläufe früh zu erkennen und so zu beeinflussen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen bestmöglich entfalten können.

Dazu gehören Maßnahmen in den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention, seelische Gesundheit, Bewegung, Ernährung sowie Schutz vor sexualisierter Gewalt, die immer auf mehreren Ebenen ansetzen: Schule als Organisation, Klassen- und Gruppenebene sowie individuelle Förderung. Präventionsarbeit wird dabei als Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft verstanden und bezieht Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie externe Kooperationspartner mit ein.

 

Prävention als Teil der Schulkultur der CBS

Prävention ist an der Carl-Benz-Schule fest in der Schulentwicklung und im Schulleben verankert und zeigt sich in Projekttagen, Workshops, Beratungsangeboten und Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Die Schule versteht sich als Schutzraum, in dem Vielfalt respektiert, Verantwortung übernommen und demokratische Haltung im Alltag eingeübt wird.

Durch kontinuierliche Fortbildungen der Lehrkräfte, die Nutzung der landesweiten Unterstützungsangebote (z. B. ZSL-Servicematerialien, stark.stärker.WIR.) sowie die Orientierung an den landesweiten Schutz- und Präventionskonzepten wird die Qualität dieser Arbeit stetig weiterentwickelt. So leistet die CBS einen Beitrag dazu, junge Menschen zu stärken, sie zu schützen und ihnen ein gesundes, selbstbestimmtes Aufwachsen zu ermöglichen.