21.05.2026 | CBS Gaggenau | Künstliche Intelligenz

CBS Gaggenau räumt beim KI-Wettbewerb des Landkreises Rastatt ab

Delegation der CBS Gaggenau bei der Preisverleihung
Delegation der CBS Gaggenau bei der Preisverleihung

Die Carl-Benz-Schule Gaggenau konnte beim KI-Wettbewerb des Landkreises Rastatt einen besonderen Erfolg feiern: Alle drei eingereichten Projekte der CBS wurden ausgezeichnet und erhielten jeweils einen Preis. Damit setzte sich die Schule in einem Wettbewerb durch, der Schülerinnen und Schüler kreiseigener Schulen dazu anregen sollte, sich intensiv mit den Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Insgesamt beteiligten sich sechs Schulen des Landkreises an dem einjährigen Projekt, das vom Landkreis Rastatt ausgeschrieben worden war.

 

Der Wettbewerb verfolgte das Ziel, junge Menschen für den verantwortungsvollen Umgang mit KI zu sensibilisieren und gleichzeitig kreative Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei ging es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um die Frage, was diese neue Technologie für Schule, Beruf und Gesellschaft bedeutet. Die Teilnehmenden arbeiteten über viele Monate hinweg im Unterricht und in ihrer Freizeit an ihren Ideen und wurden dabei stets von Lehrkräften begleitet.

 

An der CBS Gaggenau entstanden drei starke Projekte, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie vielseitig Künstliche Intelligenz im schulischen Kontext genutzt werden kann. So wurde ein interaktiver KI-Schul-Avatar entwickelt, der die Kommunikation und Orientierung im Schulalltag erleichtern kann. Außerdem wurde mithilfe von KI die Vorhersage von Verkaufszahlen für den Schulkiosk erprobt, um Einkaufsplanung und Organisation effizienter zu gestalten. Ein weiteres Projekt widmete sich der Entlarvung von Fake News und Deepfakes, einem Thema, das angesichts der rasanten Verbreitung manipulierter Inhalte an Bedeutung gewinnt.

Besonders deutlich wurde im Rahmen der Projektpräsentation, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur innovative Anwendungen entwickelt, sondern sich auch kritisch mit der Technologie auseinandergesetzt haben. Genau dieser reflektierte Umgang mit KI ist ein zentrales Anliegen des Wettbewerbs gewesen. Die Carl-Benz-Schule Gaggenau unterstreicht mit ihren Projekten, dass digitale Bildung weit über die reine Nutzung von Tools hinausgeht und jungen Menschen wichtige Zukunftskompetenzen vermittelt.

 

Bei der Preisverleihung im Kreistagssaal des Landratsamts Rastatt wurden die besten Projekte schließlich ausgezeichnet. Die Oberstufe des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Durmersheim belegte mit „ShaKIspear – Moderne Theateradaption mit KI“ den ersten Platz, gefolgt von Moritz Herrmann von der Josef-Durler-Schule Rastatt. Dass die CBS Gaggenau mit gleich drei prämierten Beiträgen vertreten war, zeigt die hohe Qualität der Arbeit an der Schule und das große Engagement aller Beteiligten.

 

Wir gratulieren den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Der Wettbewerb hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in kreativen schulischen KI-Projekten steckt und wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig für den reflektierten Umgang mit digitalen Technologien zu stärken.

 

Weitere Infos im Artikel der BNN: Sieger aus Durmersheim: KI-Pioniere an den Schulen im Landkreis Rastatt ausgezeichnet


20.05.2026 | Berufsschule | Erasmus+

Auslandspraktikum in Kroatien mit Erasmus+ - ein Erfahrungsbericht

Paul Singh und Helvo Graubergs vor Scam Marine in Kroatien
Paul Singh und Helvo Graubergs vor Scam Marine in Kroatien

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten mein Arbeitskollege und ich die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Rijeka, Kroatien vom Zeitraum 14.09.2025-28.09.2025 zu absolvieren. Unser Einsatzbetrieb war die Firma Scam Marine, ein Unternehmen, das sich auf den Import und die Umrüstung von Dieselmotoren aus Japan spezialisiert hat. Diese Motoren werden so angepasst, dass sie anschließend als Bootsmotoren eingesetzt werden können. Zum Beispiel durch den Einbau von Salzwasserpumpen und weiteren Komponenten.

 

In der ersten Woche lag unser Schwerpunkt auf der Nachbearbeitung von CNC-gefrästen Teilen. Unsere Aufgabe war es, die frisch hergestellten Werkstücke zu entgraten, also scharfe Kanten und Grate zu entfernen, die beim Fräsen entstehen. Spezialisiert für sowas gab es bei Scam Marine spezielle Werkzeuge für diese Arbeit (Schaber), die uns zu Beginn erklärt wurden. Anschließend konnten wir selbstständig loslegen.

Die zu bearbeitenden Teile unterschieden sich stark in Größe und Form, was verschiedene Herangehensweisen erforderlich machte. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit durften wir auch Maschinen wie die Schleifmaschine verwenden, um überschüssiges Material an den Werkstückköpfen zu entfernen. Für größere Bauteile kam ein Handschleifgerät zum Einsatz, mit dem wir scharfe Kanten glätten konnten.

 

Zwischendurch bekamen wir außerdem die Möglichkeit, einen Blick in die Gießerei zu werfen. Dort wurde uns Schritt für Schritt gezeigt, wie ein Gussteil hergestellt wird – von der Formvorbereitung bis zum fertigen Bauteil. Das war besonders spannend, da man den gesamten Entstehungsprozess hautnah miterleben konnte.

In der zweiten Woche durften wir mehr Verantwortung übernehmen und bekamen Einblicke in weitere Arbeitsbereiche. Unter anderem durften wir nun auch den Kran bedienen, um größere Werkstücke auf die CNC-Fräsmaschinen zu befördern. Dabei wurde uns das richtige Einspannen und Herausnehmen der Bauteile gezeigt und wir konnten diese Arbeit selbstständig üben.

 

Außerdem lernten wir einen neuen Bereich kennen. Die CNC-Drehmaschinen-Abteilung. Dort sahen wir, wie unterschiedlichste Teile gefertigt werden, die beim Umbau der Motoren benötigt werden. Die Vielfalt der hergestellten Komponenten zeigte uns, wie umfangreich und präzise die Arbeit bei Scam Marine ist.

 

Selbstverständlich haben wir uns auch einen Einblick in die kroatische technische Schule verschaffen können. Diese war ganz anders aufgebaut als wir sie kennen. Deutlich einfacher ausgestattet und längst nicht so modern wie bei uns, dafür aber gefüllt mit praxisorientierten Workshops, die wir echt cool fanden. 

 

In unserer Freizeit konnten wir die Hafenstadt Rijeka hautnah erleben. Ob beim Angeln am Meer oder beim Bummeln über den Wochenmarkt – wir sammelten viele neue Eindrücke über die Menschen, die Kultur und das alltägliche Leben in Kroatien.

 

Darüber hinaus unternahmen wir auch größere Ausflüge, etwa zu den beeindruckenden Plitvicer Seen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, oder in die historische Stadt Poreč. Diese Erlebnisse boten uns einen spannenden Einblick in die Vielfalt und Schönheit des Landes.

 

Unser Fazit: Das Praktikum bei der Firma Scam Marine war für uns eine wertvolle und spannende Erfahrung. Wir konnten nicht nur unser technisches Wissen erweitern, sondern auch einen Einblick in die kroatische Arbeitsweise und Kultur gewinnen. Besonders beeindruckend war die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, die uns jederzeit unterstützten. Durch die Teilnahme am Erasmus+ Programm haben wir fachlich und persönlich viel dazugelernt. Eine Erfahrung, die wir jedem nur weiterempfehlen!


20.05.2026 | CBS Gaggenau | Austausch

Besuch von Thomas Hentschel MdL an der CBS Gaggenau

Herr Hentschel bei einer Fahrt mit der Rikscha | Foto: Lb
Herr Hentschel bei einer Fahrt mit der Rikscha | Foto: Lb

Vor zwei Wochen durften wir Thomas Hentschel MdL an der CBS Gaggenau begrüßen. Der Besuch war als vorbereitendes Gespräch angelegt, um gemeinsam neue Projekte und mögliche Aktionen auszuloten. Dabei stand der offene Austausch im Vordergrund, der zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine weitere Zusammenarbeit sichtbar machte. Thomas Hentschel vertritt den Wahlkreis 32 Rastatt im Landtag Baden-Württemberg.

 

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Integrationsarbeit an unserer Schule. Im Austausch wurden auch die allgemeinen Herausforderungen im Schulalltag deutlich, mit denen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte tagtäglich konfrontiert sind. Schulsozialarbeit wurde dabei als wichtiger Baustein hervorgehoben, da sie als eigenständiges Handlungsfeld der Jugendhilfe dazu beiträgt, schulische, berufliche und soziale Integration zu fördern sowie die Bedingungen am Lebensort Schule zu verbessern.

Im anschließenden Rundgang durch das Schulhaus konnte Thomas Hentschel einen aktuellen Eindruck von unserer Ausstattung und unseren laufenden Vorhaben gewinnen. Dabei wurden auch innovative Projekte vorgestellt, darunter der digitale Zwilling, der einen modernen Blick auf schulische Entwicklungsprozesse ermöglicht. Solche Projekte zeigen, wie eng pädagogische Arbeit, technische Entwicklung und schulische Weiterentwicklung an der CBS Gaggenau miteinander verbunden sind.

Ein weiterer Schwerpunkt des Rundgangs waren die regelmäßigen Rikscha-Fahrten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Dahringer-Hauses. Dieses besondere Angebot wurde als wichtiger Beitrag für das gesamte Quartier hervorgehoben, da es Begegnung schafft, Generationen verbindet und soziale Teilhabe fördert. Gerade solche Projekte machen sichtbar, wie Schule über ihren eigenen Lernort hinaus in das gesellschaftliche Umfeld hineinwirkt.

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Hentschel MdL für den Besuch, das Interesse an unserer Arbeit und das konstruktive Gespräch. Der Austausch hat wertvolle Impulse gegeben und ermutigt, bestehende Projekte weiterzudenken sowie neue Ideen gemeinsam anzugehen.


11.01.2026 | CBS Gaggenau | Fachschule

Praxis hautnah - Besuche der Techniker bei Stratasys und auf der Formnext

Techniker der FTM2 auf der Messe Formnext in Frankfurt | Foto: H. Haitz
Techniker der FTM2 auf der Messe Formnext in Frankfurt | Foto: H. Haitz

1. Zukunft der Fertigung live erlebt: Unsere Technikerklasse auf der Formnext

 

Am 20.11.2025 tauschte unsere Technikerklasse das Klassenzimmer gegen die Messehallen in Frankfurt am Main. Wir besuchten die Formnext, die Weltleitmesse für additive Fertigung. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Stratasys, die uns diesen inspirierenden Exkursionstag ermöglicht hat! Der Besuch bot uns die perfekte Gelegenheit, unser theoretisches Wissen mit der Praxis abzugleichen. Die Formnext ist der internationale Hotspot für 3D-Druck und innovative Produktionstechnologien.

Für uns als angehende Techniker war es beeindruckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Branche entwickelt und welche neuen beruflichen Möglichkeiten hier entstehen.

 

Unsere Highlights:

Die Vielfalt der Aussteller war enorm. Von fortschrittlichen Softwarelösungen über neue Materialien bis hin zu modernsten Nachbearbeitungsverfahren war alles vertreten. Besonders fasziniert hat uns die Bandbreite der Exponate – vom feinen Kunststoff-Druck bis hin zum robusten Metall-3D-Druck.

 

Wir kehren mit vielen neuen Eindrücken und einem geschärften Blick für die moderne Industrie zurück.

 

2. High-Tech hautnah: Zu Gast bei Stratasys

Theorie ist wichtig, aber Praxis ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb besuchte unsere Technikerklasse am 04.12.2025 das Werk von Stratasys. Der Besuch bot uns die Gelegenheit, modernste additive Fertigungstechnologien live in Aktion zu erleben. Besonders spannend war es, die Dimensionen und die Präzision zu sehen, mit der heute in der Industrie gefertigt wird.

Für uns angehende Techniker war es eine ideale Ergänzung zum Unterricht, um zu verstehen, welche Anforderungen und Möglichkeiten die moderne Produktionstechnik bietet.

Nach unserem Besuch auf der Formnext im November rundete diese Werksführung unseren Exkurs in die Welt des 3D-Drucks perfekt ab.

 

Ein großes Dankeschön an Stratasys für diesen inspirierenden Tag und den offenen Austausch! - H. Haitz


08.01.2026 | CBS Gaggenau | Berufsschule

Die sich ständig wandelnde Arbeitswelt stets im Blick - Verabschiedung der Berufsschule

Die diesjährigen Preisträger mit Herrn Dr. Hartmann (l.), Herrn Paul (2.v.r.) und Herrn Geibel (r.)
Die diesjährigen Preisträger mit Herrn Dr. Hartmann (l.), Herrn Paul (2.v.r.) und Herrn Geibel (r.)

Am 17. Dezember 2025 verabschiedete die Carl-Benz-Schule Gaggenau ihre Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die ihre Ausbildung erfolgreich mit der Winterprüfung abgeschlossen haben. In einer festlichen Feierstunde blickten Lehrkräfte, Betriebe und Angehörige gemeinsam auf eine intensive Ausbildungszeit zurück, die geprägt war von Engagement, Ausdauer und stetiger Weiterentwicklung.

 

In ihren Ansprachen hoben die drei Festredner, Schulleiter Dr. Falk Hartmann, Bürgermeister der Stadt Gaggenau, Herr Paul sowie Abteilungsleiter, Herr Geibel, hervor, dass hinter den vergangenen 3,5 Jahren viel Fleiß, Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft stecken. Diese Anstrengungen tragen nun ihre verdienten Früchte. Die Absolventinnen und Absolventen hätten sich nicht nur fachliches Wissen, sondern vor allem das Handwerkszeug angeeignet, um flexibel und kompetent auf unvorhergesehene Situationen reagieren zu können – eine Fähigkeit, die in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt unersetzlich ist.

 

Mit Blick auf die Zukunft betonten die Redner, dass Automatisierung, Digitalisierung, Industrie 4.0 und die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz gleichermaßen enorme Chancen und neue Herausforderungen bieten. Umso wichtiger sei es, offen für neue Entwicklungen zu bleiben, Neues zu wagen und Verantwortung zu übernehmen. Denn die heutigen Absolventinnen und Absolventen sind die Gestalterinnen und Gestalter von morgen – sowohl hier in der Region als auch in einer zunehmend vernetzten, globalen Arbeitswelt.

Die CBS Gaggenau gratuliert allen erfolgreichen Prüflingen herzlich und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Mut und Freude bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft!

 

Aufgrund ihrer besonderen Leistungen, erhielten folgende Absolventinnen und Absolventen einen Preis: Julia Schmelzer und Celina Schulz (Fertigungsmechanikerinnen bei Mercedes-Benz Rastatt), Fatih Simsek (Kfz-Mechatroniker bei Wackenhut GmbH  Co. KG), Tim Heuer (Industriemechaniker bei Glatfelter), Dennis Reichel (Industriemechaniker bei König Metall) und Matthis Möhrke (Zerspanungsmechaniker bei Götz Maschinenbau).

 

07.01.2026 | CBS Gaggenau | Internationales

Baden-Württemberg auf der 28. „Mondial des Métiers“ in Lyon

v.l.n.r: Benedict Koberger, Danu Dogoter und Bernd Schlögl bei der Preisvergabe
v.l.n.r: Benedict Koberger, Danu Dogoter und Bernd Schlögl bei der Preisvergabe

Zwei Kfz-Mechatroniker aus der Carl-Benz-Schule Gaggenau bei Wettbewerb dabei

Baden-Württemberg beteiligt sich mit einem Stand und verschiedenen weiteren Aktivitäten an der Messe für Berufsorientierung und Berufsbildung „Mondial des Métiers“, die vom 10. bis 14. Dezember 2025 auf dem Messegelände EUREXPO in Lyon stattgefunden hat. An den 4 Messetagen kamen 105.000 Besucher.

Das Land nimmt zum 24. Mal in Folge an der Messe teil. Sein Engagement in Lyon gründet auf der Partnerschaft der „Vier Motoren für Europa“, die Baden-Württemberg, Rhône-Alpes, Katalonien und die Lombardei verbindet, um Europa in verschiedenen Bereichen, unter anderem Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und Jugend, voranzubringen. Ziel der Beteiligung des Landes an der Mondial des Métiers ist es, die berufliche Mobilität von jungen Menschen in Europa sowie internationale berufliche Qualifizierung zu fördern. In einer Diskussion der Region Auvergne Rhône-Alpes stand das Thema internationale Mobilität von Auszubildenden auf dem Plan.

In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule Gaggenau nimmt das Land Baden-Württemberg an den internationalen Wettbewerben und Berufsvorführungen im Sonderbereich „Automobil“ mit einer Gruppe von zwei Auszubildenden der Daimler AG Mercedes-Benz Werk Rastatt Fahrzeugtechnik, Danu Dogoter und Benedict Koberger teil.


Die Auszubildende aus Rhône-Alpes, Lombardei, Katalonien, Ungarn und aus Baden-Württemberg arbeitet zusammen, um die gestellten Wettbewerbsaufgaben der ANFA (Les partenaires sociaux de la branche de l'automobile) zu lösen. Die Aufgaben waren zum Thema PKW-, LKW-, Motorrad-, Fahrrad- und Karosserietechnik gestellt. 
Die Gruppe aus Gaggenau hat den zweiten Platz erreicht. 


09.12.2025 | CBS Gaggenau | Kooperation

Mit Energie in die Zukunft - Stadtwerke Gaggenau und CBS schließen Kooperation 

Gaggenau – Eine neue Partnerschaft zwischen den Stadtwerken Gaggenau und der Carl-Benz-Schule Gaggenau (CBS) setzt ein starkes Zeichen für die berufliche Orientierung junger Menschen in der Region. Im Rahmen der IHK-Initiative „Wirtschaft macht Schule“ wurde die Kooperationsvereinbarung jetzt offiziell unterzeichnet.

 

An der feierlichen Unterzeichnung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der IHK Karlsruhe, der Stadtwerke Gaggenau, des Landkreises Rastatt als Schulträger, der Stadt Gaggenau, Mitglieder des Kollegiums sowie die Schülersprecherin Letizia Banasch teil.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in der Ausbildungsvorbereitung. Ziel ist es, eine Win-Win-Situation zu schaffen: Jugendliche erhalten praxisnahe Einblicke in Berufsfelder und wertvolle Orientierung für ihren weiteren Weg, während das Unternehmen Nachwuchs für qualifizierte Ausbildungsstellen gewinnt.

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Thorsten Ruprecht betonte die Rolle der Stadtwerke als kommunaler Dienstleister mit gesellschaftlicher Verantwortung: „Mit Energie in die Zukunft – das gilt nicht nur für unsere Netze, sondern auch für junge Menschen. Eine nachhaltige Ausbildung bildet die Basis für eine erfolgreiche Karriere und die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

 

Burkhardt Jung vom Landkreis Rastatt hob die regionale Verbundenheit der beiden Partner hervor, die mit ihrem Coup ein perfektes Match gelungen sei. Gleichzeitig wies er auf die aktuellen Herausforderungen hin: den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel im Murgtal. Kooperationen wie diese könnten dem entgegenwirken, indem sie Projekte mit Zukunftsbezug – etwa die Errichtung von E-Bike-Ladestationen mit hauseigener Photovoltaikanlage – voranbringen.

 

Auch FrauMaisch vom Stadtrat schloss sich den Worten der Vorredner an und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit. Sie übermittelte in diesem Zusammenhang die herzlichen Grüße von Oberbürgermeister MichaelPfeiffer, der die Kooperation ebenfalls als wichtigen Schritt für die Bildungs- und Wirtschaftsregion Gaggenau sieht.

Die IHK Karlsruhe versteht sich dabei als Mittler und Begleiter zwischen Schule und Wirtschaft. Jörn Pelzer, Leiter der Initiative „Wirtschaft macht Schule“ betonte, wie wichtig eine fundierte berufliche Ausbildung für den individuellen und regionalen Erfolg sei. Gleichzeitig müsse man die zunehmende Orientierungslosigkeit vieler Jugendlicher ernst nehmen und ihnen durch Partnerschaften wie diese neue Perspektiven eröffnen.

 

Die Carl-Benz-Schule zeigte sich sehr erfreut über den neuen Bildungspartner. „Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für alle Beteiligten – für unsere Schülerinnen und Schüler, für das Unternehmen und für die gesamte Region“, so der Tenor. Der Schulleiter, Dr.FalkHartmann, unterstrich den hohen Stellenwert solcher Kooperationen: „Unsere guten und vertrauensvollen Beziehungen zu den Dualpartnern sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg der beruflichen Bildung. Die Kooperation mit den Stadtwerken Gaggenau ist ein großer Gewinn für die berufliche Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler.“

 

Mit ihrer Kooperation bestreiten die Stadtwerke Gaggenau und die Carl-Benz-Schule Gaggenau einen neuen, gemeinsamen Weg: für gelebte Nachhaltigkeit, gemeinsame Verantwortung und eine zukunftsorientierte Bildung, die junge Menschen stark für ihren Weg macht.