10.12.2017 | Gaggenau | Informationsveranstaltung zu Elektromobilität

Elektromobilität und neue Bildungswege an der CBS

Am Dienstag, dem 5. Dezember wurde Besucherinnen und Besuchern der Carl-Benz-Schule Gaggenau neben Informationen zur Fachschule für Technik, Bachelor Plus im Bereich KFZ und dem Einjährigen Berufskolleg auch ein Blick in die Zukunft der E-Mobilität gewährt. Doch der Reihe nach. Bei der Begrüßung wies Abteilungsleiter Stefan Fettig darauf hin, dass es darum gehe, eine Blick voraus auch und gerade im schulischen Bereich zu wagen, aber: „Unsere Schule stelle sich den neuen Herausforderungen der Elektro-Mobilität“.
De sich daran schließende Vortrag von Dr. Uwe Maier, Leiter Brennstoffzelle, der Firma ElringKlinger AG (Dettingen/Erms). Der informative und zukunftsweisende Vortrag über Elektromobilität und, ganz nebenbei, über die Zukunft der Verbrennungsmotoren, widmete sich, salopp gesagt, der Frage: Wohin geht die Reise?

Zuerst gilt es zu bedenken, dass Elektrofahrzeuge, gemessen am heutigen Standard, teuer und unflexibel sind. Dies betrifft vor allem die geringe Reichweite und die Ladezeit der Batterie. Dazu kommt, dass der benötigte Strom noch nicht klimaneutral erzeugt werden kann. Zwar steige die Nachfrage und andere Länder bemühen sich, Elektrofahrzeuge und die damit verbundene Technologie so weiterzuentwickeln, dass sie eine echte Alternative darstellen, aber bis 2030 scheint sich keine Trendwende abzuzeichnen. Zwar ist es das erklärte Ziel der Politik, die „Klima-Wende“ zu schaffen, aber wie genau dies erreicht werden kann und ob der Verbraucher, also wir alle, mitziehen, muss offengelassen werden. Vorstellbar wäre eine Zukunft, in der jene Idee der Elektromobilität verwirklicht wird, die man sich heute erträumt. Wohin aber die Reise letztlich geht, das kann niemand beantworten. Zu viele Faktoren müssen berücksichtigt werden. Dennoch, so der Vortragende, scheint es realistisch anzunehmen, dass ab 2030 Verbrennungsmotoren eine Randerscheinung sein werden und sich die neuen Technologien verfestigen und durchsetzen.
Die Zeit dorthin scheint erst einmal lang, aber schon heute gilt es, sich Zusatz-Qualifikationen zu erwerben, um beruflichen Erfolg zu haben. Die Carl-Benz-Schule Gaggenau bietet, so die Schulleitung, seit Jahren engagierten Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung diesbezüglich Weiterbildungsmöglichkeiten an. Aktuell wird an der Schule ein E-Mobilitäts-Labor eingerichtet, um die Themenfelder, die sich mit der Elektro-Mobilität ergeben, umzusetzen. Damit bietet die Carl-Benz-Schule Gaggenau – einmalig in der Region – Elektromobilität als Unterrichtsfach im Bereich Techniker und KFZ-Technik an. Dies betrifft auch Industrie 4.0. Anschaulich konnten Interessierte erleben, was auf sie zukommt in Bezug auf Produktion, Fertigung und Verzahnung von Informatik und Mechanik.
Viele hatten die Chance genutzt, sich über die Möglichkeiten und Anforderungen zu informieren und haben damit die Möglichkeit wahrgenommen, einen ersten, aber entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft zu wagen. 

10.12.2017 | Gaggenau | Abschlussfeier Berufsschule

"Heute für das Morgen gerüstet sein"

10.12.2017 | Gaggenau | BFPE

Interaktives Theaterstück an der CBS: "Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Kontext von Flucht" in Kooperation mit Terre des Femmes Yaesmin und Mensch: Theater!

Einen besonderen Schultag erlebten am Freitagvormittag, den 8. Dezember 2017,  rund 60 Schülerinnen und Schüler der BFPE der Carl-Benz-Schule in Gaggenau. Das Theaterprojekt „Mein Weg. Mein Glück. Mein Ziel!“, gastierte in der Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern das Thema „Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Kontext von Flucht“ in einem interaktiven Theaterstück zu diskutieren.
Das Projekt ist eine Kooperation der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes e.V.“, der Beratungsstelle „Yasemin“ und der mobilen Theaterbühne „Mensch: Theater!“ und wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Die Schüler und Schülerinnen setzten sich schon während des Stücks mit dem Thema Gleichberechtigung, Gewalt im Namen der Ehre sowie Vorurteile auseinander und vertieften das Gesehene anschließend in theaterpädagogischen Workshops. Die verschiedenen Szenen, die alle aus dem Alltag einer geflüchteten Familie erzählten, wurden vom Ensemble kurz gespielt und danach direkt mit den Jugendlichen besprochen. So konnten sie in das Geschehen eingreifen und Handlungsvorschläge machen, wie eine Situation entschärft oder zu einem anderen Ende kommen könnte.
„Es war toll, dass wir diskutiert haben“, meinte ein Schüler nach der Aufführung. Und mehrere Schüler trauten sich sogar auf die Bühne um eine Szene so zu spielen, dass ein anderes Ende möglich war.
„Terre des Femmes e.V.“ und die Beratungsstelle „Yasemin“ informierten mit einem Infostand über Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten für Jugendliche, die von Gewalt im Namen der Ehre betroffen sind. Sie diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern über Tradition, Menschenrechte und die Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Während den Workshops für die Schülerinnen und Schüler hatten die Lehrkräfte Gelegenheit, zu einem Informationsgespräch. Das Theaterprojekt wird bis Januar 2018 an insgesamt zehn Schulen in ganz Baden-Württemberg aufgeführt.

03.12.2017 | Karlsruhe | Berufsschule

Ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler der CBS Gaggenau

IHK ehrt ihre jahresbesten Auszubildende

In einem Festakt wurden November 2017 die 249 besten Absolventinnen und Absolventen von über 4.800 Auszubildenden, die an den Winter- und Sommerprüfungen 2016/17 der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe teilgenommen haben, geehrt. Von der Carl-Benz-Schule Gaggenau wurden an diesem Abend 14 Schülerinnen und Schüler für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
IHK-Präsident Wolfgang Grenke gratulierte in seiner Rede mit den Worten: „Ihnen als Prüfungsbeste stehen nun alle Türen offen und Sie haben den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft geebnet. Die duale Ausbildung bildet junge Menschen am konkreten Bedarf der Wirtschaft aus und ist ein Grund für die niedrige Jugendarbeitslosigkeit in unserer Region. Nach der Ausbildung wird die Mehrzahl der Absolventen direkt in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen, denn die Wirtschaft sucht dringend gut ausgebildete Fachkräfte wie Sie.“ Digitalisierung wird die Berufe, Arbeitsprozesse und Strukturen in der Wirtschaft verändern. Der Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen, lebenslanges Lernen und die Bereitschaft, sich den Herausforderungen zu stellen, wird immer wichtiger.
Obwohl Fachkräftemangel und Digitalisierung zu den größten Herausforderungen der Wirtschaft gehören, konnten in diesem Jahr nicht alle Unternehmen im Bezirk der IHK Karlsruhe ihre freien Ausbildungsplätze besetzen.
Die Übergabe der Preise und Urkunden durch IHK-Präsident Wolfgang Grenke und Alfons Moritz, dem stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter der Aus- und Weiterbildung, bildete den Höhepunkt dieses Festaktes. Moderiert wurde er durch Stefan Wirkus, der die rund 1.000 Gäste in der Gartenhalle der KMK am Festplatz Karlsruhe mit spontanen Karikaturen begeisterte. Die Band „ira’s world“ sorgte für den musikalischen Rahmen der Festveranstaltung, bei der auch die besten Weiterbildungsabsolventen der Sommerprüfungen 2017 geehrt wurden.


Zu den 14 Schülerinnen und Schülern der Carl-Benz-Schule Gaggenau, die für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet wurden gehören:
Thomas Siegbert Föry, Industriemechaniker

Carmen Aichele, Zerspanungsmechanikerin

David Bisch, Werkzeugmechaniker

Alfred Flaum, Zerspanungsmechaniker

Claudio Lucchese, Mechatroniker

Nico van Himbergen, Werkzeugmechaniker

Julien Vogt, Stanz- und Umformmechaniker

Thomas Bleich, Industriemechaniker

Stefan Elser, Mechatroniker

Timo Föry, Industriemechaniker

Robin Müller, Industriemechaniker

Rafael Nöhre, Mechatroniker

Saskia Velec, Mechatronikerir

Jochen Weidig, Zerspanungsmechaniker

17.11.2017 | Gaggenau | E-Mobilität

Elektromobilität & neue Bildungswege: Informationsveranstaltung mit Fachvortrag

Dienstag, 05.12.2017, Carl-Benz-Schule Gaggenau, 18 Uhr

Der Erwerb von Zusatz-Qualifikationen ist ein wichtiger Baustein zum beruflichen Erfolg. Die Carl-Benz-Schule Gaggenau bietet seit Jahren engagierten und dynamischen Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. Aktuell wird an der Schule ein E-Mobilitäts-Labor eingerichtet, um die Themenfelder, die sich mit der Elektro-Mobilität ergeben, umzusetzen. Damit bietet unsere Schule - einmalig in der Region - Elektromobilität als Unterrichtsfach im Bereich Techniker und KFZ-Technik.
Drei Schulformen werden an unserem Info-Abend vorgestellt:

•    Fachschule für Technik zum staatlich geprüften Techniker
•    Bachelor Plus: Duales Studium im Bereich KFZ
•    Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife.

Im Rahmen der Veranstaltung informieren wir Sie – neben dem Thema Elektromobilität - über unsere Schule und ausgewählte Themen des Unterrichts: Schulung für Industrie 4.0, CAD, Programmierung von Robotern usw. Es besteht die Möglichkeit, mit den jeweiligen Fachlehrern zu sprechen.
Der Fachvortrag zum Thema Elektromobilität wird von Dr. Uwe Maier, Leiter Brennstoffzelle, der Firma ElringKlinger AG (Dettingen/Erms), gehalten.


Nutzen Sie die Chance, sich über diese Abschlüsse zu informieren. Nehmen sie die Möglichkeit wahr, einen ersten, aber entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft zu wagen.
Gerne laden wir Sie zu dieser Informationsveranstaltung ein und freuen uns über Ihre Anwesenheit!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage oder rufen Sie uns an!

 

01.11.2017 | Gaggenau | E-Mobilität, Singapur

Internationales E-Mobilitäts-Projekt: Vom 50ccm Roller zum Elektrofahrzeug

Die Aufgabe ist herausfordernd und motivierend zugleich! Im Herbst 2018 sollte die Kooperation zwischen der Carl-Benz-Schule in Gaggenau und dem Institute of Technical Education in Singapur ein gemeinsames Praxisprojekt unter dem Stern der weltweit fortschreitenden Elektromobilität in Angriff nehmen.
Neben der Elektromobilität standen die Motive Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Hierzu wurde ein schrottreifer 2-Takt Roller recycelt, an dessen Ende ein schneller und emmisionsfreier Elektroflitzer vor den Schülern stand, der über die schuleigene Solartankstelle geladen wird.

Im ersten Schritt wurden die zulassungsrelevanten Sicherheitsvorschriften erörtert und entsprechend der gewünschten Fahrleistungen Kernbaugruppen wie Elektromotor, Batterie und Steuerungstechnik ausgewählt und von den Schülern beschafft.
Im Team von 8 Schülern wurde der 50ccm Roller zunächst von allen konventionellen Antriebsteilen befreit. Auspuff, Motor, Zündanlage, Vario-Getriebe, Kraftstofftank und dergleichen wurden gereinigt und als Unterrichtsmaterial für Lehrer weiterverwendet.


Anschließend erörterten die Schüler, wie die angeschafften elektronischen Baugruppen in das Package (Platzaufteilung) des Scooters konstruiert werden sollen. Hierzu wurden Halterungen, Abdeckungen und Montagepunkte von den Schülern selbst entworfen und produziert.
Der letzte Schritt stellte die Elektrifizierung des Zweirades mittels der Baugruppen dar. Nach einigen Überstunden stand nun ein Elektroscooter vor den Schülern, welcher in seinen Fahrleistungen einem klassischen Motorroller in nichts nachsteht. Die ersten Tests ließen erkennen, dass nicht nur der Energieverbrauch um 80% gesunken war, sondern auch die Beschleunigungswerte des Elektrorollers besser als die seines Verbrennerpendants sind.

In den kommenden Tagen wird der Umbau der Antriebsart von der Zulassungsstelle begutachtet, und unser Elektro-Roller wird in Zukunft durch Sonnenenergie vollständig emmisionsfrei durch Gaggenau rollen.

02.10.2017 | Vantaa | Erasmus+

FIN-D 2017: Schüleraustausch mit Finnland

FIN-D 2017 steht für den diesjährigen Schüleraustausch zwischen der finnischen Berufsschule VARIA in Vantaa und der Carl-Benz-Schule Gaggenau.


Wieder einmal waren acht Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz-Schule in Vantaa, Finnland, und wagten den Blick über den eigenen „Schultellerrand“. Nachdem der finnische Lehrer Mauri Immonen, Mann der ersten Stunde, der über viele Jahre finnische Stütze des Austauschprogramms war, nun im Ruhestand ist, fand der diesjährige Austausch auf finnischer Seite mit einem neuen Team statt. Dabei hat die Zusammenarbeit auf Anhieb bestens geklappt. Wie jedes Jahr stand die Begegnung der deutschen und finnischen Berufsschüler im Zentrum. Je ein deutsch – finnisches Duo fertigte dabei eine mechanische Projektarbeit an, die unter dem Motto „Transformation“ stand. Ideen wie die einer Mini-Hebebühne, einer Wasserturbine, eines Handhabungsgeräts und mehrerer Flugobjekte wurden dabei umgesetzt. Besichtigungen anderer Schulabteilungen sowie mehrere Firmenbesichtigungen rundeten das offizielle Programm ab. In der Freizeit gab es für die Schülerinnen und Schüler in Vantaa und Helsinki viel zu entdecken.
Auch wenn es heutzutage vergleichsweise einfach ist, eine bestimmte Zeit im Land der Wahl zu verbringen, können Erfahrungen dieser Art während eines Urlaubs kaum gemacht werden. Ein Schüleraustausch verschafft Einblicke in das Alltagsleben der Menschen in einem anderen Land. Das öffnet den eigenen Blick nochmal auf besondere Weise.
Nicht nur die Lehrer zeigten sich zufrieden, auch durch die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler wurde deutlich, dass sich der Aufwand mehr als gelohnt hat.

12.08.2017 | Gaggenau | Elektromobiltät, Fachschule

Mit Strom so richtig Gas geben

Signal aus Stuttgart: Carl-Benz-Schule auf dem Weg zur Fachschule für Elektromobilität  

(Quelle: BT vom 12.8.2017)

Die Carl-Benz-Schule hat sehr gute Chancen, ihre Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik mit einem Schwerpunkt Elektromobilität ab dem Schuljahr 2018/19 weiter zu entwickeln. Dies meldet die Landtagsabgeordnete Sylvia Felder (CDU). Schulleiter Volker Bachura ist erfreut: Man sei bei der Abstimmung über die Lehrplaninhalte für den Schulversuch "Fachschule für Elektromobilität" mit dem Kultusministerium und dem Regierungspräsidium auf einem sehr guten Weg.

 

"Das Kultusministerium Baden-Württemberg unterstützt die Weiterentwicklung der bestehenden Fachrichtungen Kraftfahrzeugtechnik hinsichtlich Elektromobilität an der Gaggenauer Carl-Benz-Schule", berichtet Felder. Dies gehe aus einem an sie adressierten Schreiben von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hervor. In dem persönlichen Schreiben gehe die Kultusministerin davon aus, dass ein entsprechender Schulversuch zum Schuljahr 2018/19 genehmigt werden könnte. Die Fachbehörden hätten sich bei einer Dienstbesprechung im Kultusministerium auf eine entsprechende Schwerpunktbildung ausgesprochen.

 

"Unsere Region ist ein wichtiger Standort der Automobilindustrie; um nicht von künftigen Entwicklungen im E-Mobilitäts-Bereich abgeschnitten zu werden, muss sich auch das berufliche Bildungssystem diesem Zukunftsthema annehmen", führt Felder aus. Die Abgeordnete aus Gernsbach ist Mitglied im Bildungsausschuss des baden-württembergischen Landtags.

Die Überlegungen der Carl-Benz-Schule, den Ausbildungsgang Kraftfahrzeugtechnik weiterzuentwickeln, gingen deshalb in die richtige Richtung, so die Landtagsabgeordnete, die sich an die Kultusministerin gewandt und um Unterstützung gebeten hatte. Das Signal sei positiv für die Schule, die Stadt Gaggenau und den Bildungs- und Wirtschaftsraum Rastatt.

 

"An unserer Schule gibt es seit 2009 Anstrengungen, in den Bereich Alternative Antriebskonzepte neue Wege zu gehen", berichtet Leiter Volker Bachura auf Anfrage des Badischen Tagblatts, "neben der Umrüstung von Fahrzeugen auf LPG-Gas war dabei das Thema Elektromobilität an vorderster Stelle."

Am Anfang stand die Entwicklung eines E-Buggys innerhalb mehrerer Technikerarbeiten. Gleichzeitig war man mit der Ausbildungsleitung von Daimler Rastatt und der IHK Karlsruhe in der Lage, seit 2009 in einer Zusatzqualifikation für Auszubildende aus dem Konzern die Inhalte der Elektromobilität zu vermitteln.

 

Das Thema Hochvoltaik und E-Mobilität hielt nach einigen Jahren auch in den Lehrplänen des Kraftfahrzeugmechatronikers Einzug. In der Folge hatten Auszubildende einen Smart for Two zum alltagstauglichen Elektro-Fahrzeug umgebaut. Seit einiger Zeit befindet sich das Fahrzeug im Fuhrpark des Landratsamts im Vergleichstest zu den beiden geleasten E-Smarts.

"Die Schüler kamen ganz schnell zur Frage hinsichtlich der Lademöglichkeiten", berichtet Bachura weiter. Aufbauend auf das Schülerinteresse wurde 2011 eine Elektro-Tankstelle auf dem Schulgelände im Rahmen eines Schulprojekts initiiert. Diese wird durch nachgeführte Solarmodule gespeist.

 

Durch die Unterstützung der Stadtwerke kann dort kostenlos getankt werden. Die Resonanz ist bislang verhalten. Bachura: "Verblüffend ist die aktuelle Bilanz, dass circa doppelt so viel Sonnenenergie durch die Module auf der E-Tankstelle erwirtschaftet wird als durch das Tanken der Fahrzeuge entnommen wurden."

Bislang umfangreichstes Projekt ist der Umbau eines Smart-Roadster im Rahmen von mehreren Technikerarbeiten. "Wir fahren mit zwei großen Elektromotoren an der Hinterachse - ein Motor je Rad. So entfallen viele mechanische Bauteile, wie zum Beispiel das Getriebe und das Differential", erläutert Bachura.

 

Aktuell richtet die Schule mit Unterstützung des Schulträgers, Landkreis Rastatt, acht Schülerarbeitsplätze im Bereich Hochvolttechnik ein.