13.07.2015 | Gaggenau |International

7 französische Berufsschüler als Praktikanten

Carl-Benz-Schule Gaggenau organisiert zum 11. Mal das Austauschprogramm Seit dem Jahr 2006 gibt es im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen der Carl-Benz-Schule Gaggenau und dem Lycee professionel St. Claire in Sury le Comtal ein regelmäßiges Austauschprogramm. Derzeit führen 7 französische Berufsschüler aus dem Kfz-und Elektrobereich ein dreiwöchiges Praktikum in verschiedenen Betrieben durch. Neben Firmenbesuchen im Mercedes-Benz Werk Rastatt konnten die Schüler an den Wochenenden das Porsche Museum und Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, das ZKM in Karlsruhe und das Technik-Museum in Sinzheim besuchen.
„Wir sind sehr dankbar, dass es uns auch in dieses Jahr gelungen ist, eine ausreichende Anzahl von Praktikumsplätzen zu finden“, sagte Bernd Schlögl, stellvertretender Schulleiter an der Carl-Benz-Schule Gaggenau, der den Austausch organisiert hat. Der Dank gilt dem Rastatter Unternehmen Maquet, dem Werk Mercedes-Benz Rastatt, ERAT Elektrotechnik aus Hügelsheim, Elektro-Peter aus Baden-Baden sowie der Ötigheimer Firma Elektrotechnik-Glatt. „Ohne das Engagement der Betriebe, die uns teilweise schon seit 10 Jahren unterstützen, wäre dieses deutsch-französische Austauschprojekt nicht möglich,“ so Schlögl weiter. „Leider können die französischen Berufsschüler fast kein deutsch und nur wenig englisch. Deshalb sind wir froh, dass sich in den Betrieben viele elsässische Mitarbeiter gibt, die das Sprachproblem schnell lösen können.“
Falls es für Firmen Interesse an französischen Praktikanten gibt, freuen wir uns über jeden Hinweis. „Da die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich sehr hoch ist, ergeben sich dadurch vielleicht neue Mitarbeiter für unsere Region.“, so Schlögl.
Im Sommer 2016 wird eine Gruppe Berufsschüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau in Frankreich zu Gast sein und die dortige Arbeitswelt kennenlernen.

Das Bild zeigt die französischen Berufsschüler mit ihrem Lehrer Jean-Luc Pellet, Elie Charra und dem stv. Schulleiter Bernd Schlögl von der Carl-Benz-Schule Gaggenau

12.07.2015 | Gaggenau | Fachschule

Erfolgreicher Abschluss der REFA Grundausbildung 2.0

Auch im Schuljahr 2014/15 bot die Carl-Benz-Schule Gaggenau in Zusammenarbeit mit dem REFA Verband für alle Technikerschüler des ersten Schuljahres die Möglichkeit zur Teilnahme an der REFA Grundausbildung 2.0. Mit  dieser Zusatzqualifizierung erhalten angehende Produktionsorganisatoren wichtige Detailkenntnisse zur Gestaltung und Optimierung von Produktionsabläufen, die für spätere Arbeitgeber von großem Nutzen sind. Damit verschaffen sich die REFA-Teilnehmer eine gute Startposition zur Übernahme in ihr neues Arbeitsverhältnis als Staatlich geprüfter Techniker.

 

Die REFA Grundausbildung 2.0 umfasst viele Stunden zusätzlichen Unterrichts mit zwei Prüfungsklausuren. Unsere Teilnehmer des letzten Schuljahres meisterten diese Hürden sehr erfolgreich und konnten damit die krönende Praxiswoche absolvieren. In dieser Praxiswoche simulieren die Teilnehmer mit Fischertechnik-Modellfahrzeugen vollständige Produktionsabläufe für zwei vorgegebene Szenarien. Kern der Praxiswoche ist die Anwendung des erworbenen theoretischen Wissens  auf den selbst zu gestaltenden Modellbetrieb. Hier sind Teamarbeit gefragt, Kreativität, gesunder Wettbewerb und natürlich anwendungsbereites Fachwissen.

 

Die Teilnehmer präsentierten ihre hervorragenden Ergebnisse abschließend vor den Verantwortlichen des REFA Verbands Baden-Württemberg, vor der Schulleitung sowie interessierten Gästen und konnten verdientermaßen ihre Zertifikate als REFA-Arbeitsorganisator entgegennehmen.

19.07.2015 | Gaggenau | Fachschule

15 Preisträger, engagierte Lehrer und ein klares Ziel vor Augen

Verabschiedung der Techniker und Schüler des Berufskollegs an der CBS in Gaggenau

Die Verabschiedung staatlich geprüfter Techniker im Bereich Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Absolventen des ein- und dreijährigen Berufskollegs mit dem Schwerpunkt Metall- bzw. Fahrzeugtechnik fand am Donnerstag, den 9. Juli, im Glashaus der Carl-Benz-Schule in Gaggenau statt.
In seiner Begrüßungsansprache wies Schulleiter Volker Bachura darauf hin, dass es kein Zufall sei, wenn sich unter den 95 Prüflingen 15 Preisträger befinden. Engagierte Lehrkräfte, eine enge Bindung an Beruf und Praxis, moderne Werkstätten, all dies sind Garanten des Erfolges. Auch Bürgermeister Michael Pfeiffer unterstrich in seinem Grußwort die hochwertige Arbeit, die an der Schule geleistet wird. Die Mischung aus pädagogischer und fachlicher Leitung wirke sich für die Zukunftssicherung aus und trage mit dazu bei, die Wirtschaft der Region durch hervorragend ausgebildete Fachkräfte zu stärken.
Professor Reiner Griesbaum von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe bot den Schülern in seinem Festvortrag einen Ausblick in die Welt des Studiums. Es komme darauf an, ein Ziel zu haben und dieses zu verfolgen. Mit einem klaren Ziel vor Augen und seinen Stärken im Blick wird das Studium zu dem, was es sein soll, eine Möglichkeit, sich für die Berufswelt zu qualifizieren. Die Eintrittskarte in einen neuen Lebensabschnitt sei heute gelöst worden. Nun komme es darauf an, das Studium als Mittel zu begreifen, einen weiteren großen Schritt zu tun.

 

Einer, der ein großes Ziel bereits erreicht hat, nahm an diesem Tag mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied von seiner Schule. Robert Lotz, langjähriger engagierter Schulsprecher, zog Bilanz über das zurückliegende Jahr und bescheinigte der Schule, dass sie die Schüler durch eine Fülle an Aktivitäten unterstützte, den bestmöglichen Abschluss zu erreichen.
Auch Abteilungsleiter Stefan Fettig betonte die gegenseitige Unterstützung der Schüler untereinander wie auch innerhalb der Lehrkräfte, die engagiert ihrer Verantwortung nachkommen. Eine neuer Lebensabschnitt beginnt und davor muss den Schülern nicht Bange werden. Zahlreich seien bereits jetzt die Stellenangebote. Die Schüler, so Fettig, sind für die Zukunft gut gerüstet.
Die Ehrung der Preisträger und die Übergabe der Zeugnisse an die Klassen beendeten den offiziellen Teil. Der anschließende Umtrunk ließ noch genügend Zeit, um sich auszutauschen, Abschied zu nehmen und mit ein bisschen Wehmut auf die vergangene Zeit zurückzublicken. 

 

06.07.2015 | Gaggenau |SMV Projekt

SMV engagiert sich für Flüchtlinge

Übergabe von Sachspenden an Flüchtlingsheim Bad Rotenfels

Die SMW der Carl-Benz-Schule hat mit großem Engagement und Einsatzbereitschaft Sachspenden der Bevölkerung in Gaggenau für Asylanten und Flüchtlinge organisiert. Die Aktion startete bereits im zurückliegenden Jahr. Die Bevölkerung von Gaggenau und Umgebung wurde um Sachspenden für die ankommenden Asylanten und Flüchtlinge gebeten. Die SMV zusammen mit der Schulleitung koordinierte die zahlreichen Zuwendungen, sortierte aus, reparierte und verwaltete sie, bis sie am Mittwoch, den 17. Juni an die Leiterin der Flüchtlingsunterkunft Frau Karger und den Bewohnern übergeben werden konnten. Die Flüchtlinge kommen in den Genuss von Artikel für den täglichen Bedarf, Spielzeug, Bücher, Schuhe oder Kleider. Vor allem Kinder profitieren von der Hilfe und der Solidarität der Bevölkerung

 

Freudige Gesichter: Frau Karger und der Schulsprecher der Carl-Benz-Schule, Gaggenau, Robert Lotz, bei der Übergabe der Sachspenden

05.07.2015 | Ardèche | Fachschule

Ardèche-Fahrt Klasse FTM1

Nach einer ca. 700 km langen Fahrt kamen wir, die Technikerklasse der Carl-Benz-Schule Gaggenau, voller Vorfreude am Campingplatz in Vallon-Pont-d’Arc in Frankreich an.

Geschlafen wurde in Zelten oder wahlweise in bereitstehenden Mobilhomes. Nach dieser langen Reise waren alle sehr hungrig und es gab Pizza im Restaurant des Campingplatzes.

Die kommenden Tage waren vollgepackt mit jeder Menge Aktivitäten, darunter Baden in der Ardèche, eine 30km lange (sehr spektakuläre) Kanufahrt, eine Exkursion in die nahegelegene Tropfsteinhöhle und der Besuch eines Klettergartens. Abendliches Grillen durfte natürlich nicht fehlen. Dies förderte zusätzlich unsere Klassengemeinschaft. Die Tage vergingen wie im Flug. Gerne erinnert sich die ganze Klasse an dieses wundervolle Ereignis zurück.

Ein Dank geht an unsere Lehrer Herr Rein und Herr Haitz, die diese Fahrt jährlich für die Technikerklasse im ersten Jahr der Fachschulausbildung organisieren und begleiten.

02.07.2015 | Frankreich | International

7 Schüler der CBS im Austauschprogramm mit St.Etienne

Mit einer Gruppe von 5 Kfz-Mechatronikern, einer Zerspanungsmechanikerin und einer Werkzeugmechanikerin, wurde ein einwöchiges Betriebspraktikum in St Etienne durchgeführt.

Im Vordergrund des seit 2006 bestehenden Austauschprogramms zwischen den Lycée professionel Sainte Claire und der Carl-Benz-Schule Gaggenau, stehen Praktika von Firmen aus St. Etienne. Diesmal waren es die Firmen Heyraud, Audi, BMW und Ford beteiligt.

Praktikanten der CBS beim BMW in St.Etienne: V.l. Tobias Ernst, Kai Herb, Pamina Hitscherich, Philip Föry, Jan Mayer, Daniel Schröder, Mira Gallus (Mercedes-Benz Werk Rastatt und Niederlassung Baden-Baden und Autohaus Haitzler),

Schüleraustauschprogramme sorgen auf beiden Seiten immer wieder für Überraschungen. Die Schüler konnten feststellen, dass dort die Arbeit samt dem Umgang mit Kunden deutlich anders als in Deutschland organisiert ist. So gibt es etwa in französischen Autowerkstätten anders als in Deutschland häufig keine festen Zeitvorgaben, innerhalb derer bestimmte Arbeiten zu erledigen sind und die dem Kunden dann auch, unabhängig von der tatsächlich benötigten Arbeitszeit berechnet werden. Vielmehr muss der Kunde dort exakt die Arbeitszeit bezahlen, die der Monteur für die Reparatur benötigt hat.
Auch die Mittagpause von 2 Stunden ist für die Schüler sehr ungewohnt.
Die Schüler wurden in der Fertigung bzw. in der Werkstatt eingesetzt. „Hier zeigen sich die Stärken des dualen Schulsystems in Deutschland. Durch die gleichzeitige Ausbildung an Berufsschulen und in Betrieben wird das Wissen praxisbezogener vermittelt“, meinte Bernd Schlögl, stellvertr. Schulleiter der CBS-Gaggenau. „Die Schüler wurden sofort eingesetzt.“

ie Kommunikation mit den Betrieben fand meist auf Englisch statt.
Daniel Hauser, Englischlehrer an der CBS-Gaggenau ergänzte „ein wichtiger Punkt, solche internationalen Austausche durchzuführen zu können, sind fremdsprachliche Kompetenz unserer Berufsschüler“. Ziemlich schnell wurden französische und englische Kenntnisse der Schüler wieder aufgefrischt. Am Wochenenden fanden Besuche im Museé de Mines in St. Etienne und am Massaker des von der Waffen-SS in Oradour sur Glane verübten Kriegsverbrechen statt.

Die Rückfahrt nach Gaggenau wurde durch einen Kurzaufenthalt an der Côte d´Azur ergänzt. Der Besuch von St. Tropez und des dortigen Hafens mit den Luxusjachten haben die Schüler sehr begeistert.

28.06.2015| Gaggenau | Schulleben

Sportfest an der CBS

Fußball, Waldlauf, Wikingerschach, Gummistiefelweitwurf und eine perfekte Organisation

Für eine berufliche Schule ein Sportfest im Traischbachstadion Gaggenau, am Freitag, den 16. Juni zu organisieren, ist an sich schon eine Herausforderung: Blockunterricht, heterogene Klassen und ein Altersdurchschnitt von 15 bis 35 ... Was aber, wenn es im Leben keine Herausforderungen gäbe? Gerade der Sport lebt von der Herausforderung sich zu überwinden, um ein Ziel zu erreichen. Sieger ist der, der dieses Ziel erreicht hat. Und erreichen können wir Ziele alleine oder in der Gemeinschaft. In der Gemeinschaft ist es nicht nur schöner, sondern unterhaltsamer und interessanter. Ein gemeinsames Ziel gab es: das Sportfest der Schule. Eine Herausforderung gab es auch: die angebotenen Sportarten und verschiedenen Disziplinen gemeinsam zu meistern.

Letztlich waren alle an diesem Tag Sieger. Die Schüler, weil sie sich sportlich gemessen hatten und lernten, im Team zu bestehen; die Lehrer, weil die umfangreiche und langwierige Vorbereitungsarbeit sich in einer fast perfekten Organisation und Betreuung niederschlug und weil alle einen kurzweiligen Sporttag hatten, der Schule einmal anders erleben ließ. Nicht zu vergessen ist auch das leibliche Wohl. Eine weitere sportliche Herausforderung, die kreativ und professionell von der SMV gemeistert wurde.
Sich gemessen wurde in bekannten Disziplinen wie: Fußball, Waldlauf, Staffellauf, Badminton, Basketball, Weitsprung, Sprint, Kugelstoßen oder Boule. Aber es galt auch in exotischen Disziplinen zu bestehen wie Wikingerschach, Hirnjogging (Rätsel, Matheaufgaben), Eierlauf, Sackhüpfen oder Gummistiefelweitwurf. Wikingerschach ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem es darauf ankommt, die aufgestellten Holzklötze der gegnerischen Mannschaft mit Holzstäben abzutreffen. Die Schüler wurden unmittelbar am Sporttag mit dem Spiel konfrontiert und hatten viel Spaß bei dieser „sportlichen“ Disziplin.
Die Kombination von Kraft und Wissen, Geschicklichkeit und Präzision, Schnelligkeit und Ausdauer spiegelte sich in den erwähnten Disziplinen wieder.

So konnten sich am Ende die  Mechatroniker des 2. Lehrjahres (E2ME2) knapp vor der Berufsfachschule Fahrzeugtechnik (BFR) und der Zerspanerklasse im 2. Lehrjahr (M2ZS2) durchsetzen und den Pokal der Schule entgegennehmen. Letztlich waren alle 14 Klassen Sieger. Und wenn sie ihre Platzierungen verbessern wollen, so gibt es 2016 eine neue Gelegenheit dafür.

15.06.2015 | Gaggenau | Berufsschule

Feierliche Verabschiedung von über 100 Schülern in das Berufsleben

im Glashaus der Carl-Benz-Schule Gaggenau

Oberbürgermeister Christof Florus ehrt 16 Preisträger mit einer Urkunde

Auf das Berufsleben gut vorbereitet zu sein ist nicht nur Aufgabe der ausbildenden Betriebe, sondern auch der Schule. Gerade die Berufsschule, so Direktor Volker Bachura in seiner Begrüßungsansprache, kann in einem dualen Ausbildungssystem erhebliche Weichen stellen. Die Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss erwarben, sind gut vorbereitet und auch im internationalen Vergleich brauchen sie sich nicht zu verstecken.

Die Austauschprogramme der Carl-Benz-Schule Gaggenau mit anderen Ländern zeigen, dass das deutsche System nicht nur geachtet, sondern imitiert wird. Das verspricht gute Chancen nicht nur auf dem deutschen Arbeitsmarkt für die Mechatroniker, Kfz-Mechatroniker, Fertigungsmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker und Industriemechaniker, die als erfolgreiche Absolventen ihre Schule verlassen werden.
Auch Oberbürgermeister Christof Florus bestätigt, dass das deutsche Ausbildungssystem zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Viele Länder schauen nach Deutschland, um dieses Erfolgsmodell zu übernehmen.

 

Christof Florus macht in seiner Ansprache Mut, sich der Herausforderung des Arbeitslebens zu stellen. Die Industrie brauche gut ausgebildete Fachleute. Und die Stadt Gaggenau brauche die Carl-Benz-Schule, die für den Oberbürgermeister fester Bestandteil des Stadtlebens sei, wobei Internationalisierung und Globalisierung für die Anwesenden mehr als nur Stichworte sind. Sie können und konnten dies in ihrer Ausbildung, mit der Carl-Benz-Schule als professionellem Partner, erleben.


Ohne Einarbeitungszeit sofort effizient arbeiten zu können, so Dr. Falk Hartmann, Abteilungsleiter der Berufsschule, ist eines der Alleinstellungsmerkmale der dualen Ausbildung. Lernen und Geld verdienen ist eben einzigartig in unserer globalisierten Welt. Die Absolventen so Hartman, stehen am Beginn ihrer Karriere. Weiterbildung zum Meister oder Techniker, der Besuch des Berufskollegs, oder der Erwerb des Technikers ... alles ist nun möglich. Die  Carl-Benz-Business School bietet sogar den Weg zum akademischen Abschluss, Bachlor+ an. Hartmann betont, dass die Berufsschule technisch und pädagogisch auf der Höhe der Zeit sei, in der Digitalisierung und Kommunikationsprozesse eine große Rolle spielen.


Insgesamt über 100 Schüler erhielten ihr Abschlusszeugnis. Darunter gab es 16 Preisträger, die am Donnerstag, den 19. Juni 2015 feierlich im Glashaus der Carl-Benz-Schule Gaggenau in das Berufsleben verabschiedet wurden. Die Urkunden für die Preisträger wurden von Oberbürgermeister Christof Florus und Direktor Volker Bachura überreicht.

 

Sechzehn Berufsschüler wurden für ihre besonderen Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet: Dimitrij Bender, Gregor Hils, Szymon Lipinski, Pascal Müller, Felix Schmid, Viktor Schmidt, Marvin Schönamsgruber, Martin Spitz, Andreas Bank, Phil Jockers, Matthias Setzler, Nicolai Vajen, Eric Vögele, Nico Breiden, Dominic Reiter, Sören Ücker.

01.06.2015 | Gaggenau | SMV Projekt

Nepal - Unsere Antwort auf die Tragödie

SMV und Carl-Benz-Schule Gaggenau sammeln Spendengelder für Waisenhaus.

Ein schweres Erdbeben erschütterte Nepal und verwüstete weite Landstriche. Tausende Menschen starben. Ernten werden ausfallen, Menschen brauchen dringend Hilfe. 90 % der Häuser in Sindhu sind zerstört. Siedlungen sind unter Erde und Geröll begraben. Die Überlebenden harren aus. Sie benötigen Unterstützung. Vor allem jene, die es langfristig, am härtesten treffen wird: Kinder. Und da vor allem diejenigen, die in einem Waisenhaus untergebracht sind.
Die Schulleitung der Carl-Benz-Schule Gaggenau hat sich aufgrund von persönlichen Kontakten zu einer Organisation (Govinda e.V.), welche ein Waisenhaus und eine Schule im Umland von Kathmandu betreibt, entschlossen, in diesen schweren Zeiten zu helfen.
Angeregt durch SMV und Schulleitung wurde eine Spendenkasse im Eingangsbereich aufgestellt mit deren Hilfe Spenden gesammelt werden, um Not in der Erdbebenregion zu lindern und Wiederaufbau zu ermöglichen.
Auf der homepage von www.waisenkind.de lesen wir: „Im Waisenhaus finden weitere Aufräummaßnahmen statt. Der Kuhstall wird repariert, die Steinmauer und das verbesserte Regenwassersammelsystem werden aufgestellt. Das gepflanzte Gemüse und das Obst werden bewässert und finden den Weg in die Küche. Ein Team ist damit beschäftigt, die Schüler und Studenten der internationalen Schule in den umliegenden Dörfern zu kontaktieren. Das Team verteilte im schwer betroffenen Distrikt Sindhupulchowk (nord-östlich der Hauptstadt) weitere 500 Säcke Reis, Linsen, Zucker, Salz und Tee für die notleidende Bevölkerung. Hilfsgüter wurden in den Dörfern Pavidal und Lata an die notleidenden Menschen weitergegeben. Bislang kam hier keine Nothilfe bei den unterprivilegierten Damis (Ethnie) an. Dank der tollen Zusammenarbeit mit den Behörden der Dörfer und einer holländischen NGO, konnte unbürokratisch den Menschen in mehr als 173 Haushalten geholfen werden. Die Nahrungsmittel reichen nun für 15 Tage, berichtet das Team. Möglich war dies, weil die Menschen sich organisierten und miteinander kooperierten.“
Zu eben jener Kooperation möchten Schüler und Lehrer unserer Schule beitragen. Wichtig ist es, dass nicht nur vor Ort Hilfe geleistet wird, sondern auch gewusst wird, wohin die Spenden gehen und wie sie verwendet werden. Die Spenden kommen direkt dem Waisenhaus in Nepal zugute.
In der heutigen Zeit, in der alles eines Anreizes oder einer Motivation bedarf, stellt sich, angesichts der Tragödie in Nepal, diese Frage nicht, denn jede Hilfe ist willkommen. Wirklich jede!

29.04.2015 | Gernsbach | Ausbildungsmesse

Zukunft beginn heute

„Superjob“ - Carl-Benz-Schule auf der Ausbildungsmesse in Gernsbach

Die 5. Ausbildungsmesse „Superjob“ fand am Mittwoch, den 29. April in der Stadthalle Gernsbach statt. Rund 50 Aussteller präsentieren sich dort und gaben Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Sie zeigten die Vielfalt und die Anforderungen regionaler Ausbildungsplatzangebote. Die weiterführenden und beruflichen Schulen informierten ebenfalls über ihre Angebote.
Und auch die Carl-Benz-Schule in Gaggenau war mit einem eigenen Stand vertreten. Dort wurde den interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (und deren Eltern) die weitergehenden Berufs- und Studienmöglichkeiten aufgezeigt.
Vor allem das Konzept „duale Ausbildung“ und „duales Studium“ wie „Bachelor +“ interessierte. Bachelor+, ein dualer Studiengang in der Kraftfahrzeugtechnik, der zusammen mit der Steinbeis Academy, die ebenfalls mit einem Stand vertreten war, durchgeführt wird. Der Besuch der Berufskollegs: in Metall- und Fahrzeugtechnik sowie die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtungen Kraftfahrzeug- und Maschinentechnik an der Carl-Benz-Schule machten neugierig.
Die Messe lockte zu intensiven Gesprächen und Gedankenaustausch über Ausbildung und Berufswahl. Oder anders gesagt: Zukunft beginnt heute!

30.01.2016 | Gaggenau | Infoabend Fachschule

KFZ-Techniker besuchen die RETRO CLASSICS 2015 in der Messe Stuttgart

Auch in diesem Jahr unternahm die erste Klasse der Technikerschule Kraftfahrzeugtechnik eine Exkursion zur RETRO CLASSICS in der Messe Stuttgart. Mit über 87000 Besuchern bietet die inzwischen größte Oldtimermesse ihrem internationalen Publikum Oldtimer, Youngtimer, NEO CLASSICS, US-Cars, historische Zweiräder, Nutzfahrzeuge und Landmaschinen, die mit erstklassigen Sonderschauen, Auktionen und einem stilgerechten Rahmenprogramm kombiniert werden. Auf insgesamt 9 Hallen konnten die angehenden Kraftfahrzeug-Techniker sich einen Überblick über die aktuelle Oldtimer-Szene verschaffen sowie zahlreiche Legenden und sehenswerte Raritäten aus allen Epochen der Automobilgeschichte bestaunen.

02.03.2015| Lyon | International

Baden-Württemberg auf der 19. "Mondial des Métiers" in Lyon

4 Kfz-Mechatroniker aus der Carl-Benz-Schule Gaggenau bei Wettbewerb dabei

Baden-Württemberg beteiligt sich mit einem Stand und verschiedenen weiteren Aktivitäten an der Messe für Berufsorientierung und Berufsbildung „Mondial des Métiers“, die vom 12. bis 15. März 2015 zum 19. Mal auf dem Messegelände EUREXPO in Lyon stattgefunden hat.

Das Land nimmt zum 15. Mal in Folge an der Messe teil. Sein Engagement in Lyon gründet auf der Partnerschaft der „Vier Motoren für Europa“, die Baden-Württemberg, Rhône-Alpes, Katalonien und die Lombardei verbindet, um Europa in verschiedenen Bereichen, unter anderem Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und Jugend, voranzubringen. Ziel der Beteiligung des Landes an der Mondial des Métiers ist es, die berufliche Mobilität von jungen Menschen in Europa sowie internationale berufliche Qualifizierung zu fördern. Einen Schwerpunkt der „Vier-Motoren-Kooperation“ stellen vor dem Hintergrund der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa die berufliche Bildung und der Austausch von Auszubildenden und Lehrkräften dar.

 

 

Bei der auf Initiative der Région Rhône-Alpes veranstalteten Mondial des Métiers  handelt es sich um die bedeutendste Messe für Berufsorientierung in Frankreich, die darauf abzielt, Jugendliche und Arbeitssuchende bei ihrer Berufswahl und Karriere zu unterstützen. Über 400 Aussteller, darunter Berufsverbände, berufliche Schulen, Unternehmen sowie Bildungs- und Beratungsdienstleister, stellen 600 Ausbildungsberufe auf einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern vor. Rund 120.000 Besucher wurden gezählt. Aus Baden-Württemberg nehmen insgesamt 20 Personen an der Messe teil. Die Beteiligung des Landes wird durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg finanziert und durch Mittel der Région Rhône-Alpes unterstützt.

In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule Gaggenau nimmt das Land Baden-Württemberg an den internationalen Wettbewerben und Berufsvorführungen im Sonderbereich „Automobil“ mit einer Gruppe von zwei Auszubildenden Janis Spissinger, (Autohaus Haitzler), Johannes Weber (Autohaus Michael Müller)  und 2 Technikern Markus Krejca und Jaroslaw Jendrus, aus dem Bereich Kraftfahrzeugtechnik teil. Die Kfz-Delegation wurde von Herrn Bernd Schlögl geleitet. Auszubildende aus Rhône-Alpes und aus Baden-Württemberg arbeiten in länderübergreifenden Teams zusammen, um gemeinsam die gestellten Wettbewerbsaufgaben zu lösen. Wir freuen uns sehr, dass Herr Johannes Weber als Teilnehmer unserer Schule den Wettbewerb gemeinsam mit seinen französischen Partner gewonnen hat.

01.03.2015| Feldberg | Skitag

Skitag 2015 am Feldberg

Bei besten Wintersportbedingungen veranstalteten die vier Technikerklassen am letzten Unterrichtstag vor den Faschingsferien einen Skitag am Feldberg im Südschwarzwald.

Nachdem der ursprüngliche Termin eine Woche zuvor wegen Sturmwarnungen verlegt werden musste, hatten wir diesmal mehr Glück mit dem Wetter: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und massig Schnee ließen das Skifahrerherz höher schlagen. Pünktlich um 8:30 Uhr trafen alle 42 Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Technik, Maschinentechnik und Fahrzeugtechnik am Feldberg ein, um die Skipässe und vorbestellte Ski- und Snowboardausrüstung in Empfang zu nehmen.

Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der Lifte konnten die Schülerinnen und Schüler die ersten Schwünge auf den präparierten Pisten ziehen und aufgrund erstaunlich leerer Lifte schnell einige Pistenkilometer sammeln.

Zur gemeinsamen Mittagspause trafen sich alle an der Schneebar der Hütte Grafenmatt um sich zu erholen und genügend Kräfte für den Nachmittag zu sammeln.

10.12.2015 | Gaggenau | VAB-O Projekt

VAB-O sammelt spenden für Flüchtlinge

Unterricht der Multi-Nationen-Klasse der Carl-Benz-Schule gilt jetzt schon als Erfolgsprojekt

Text der BNN vom 28.02.2015

 

 

Die wahrhaftige Multi-Kulti-Klasse der Carl-Benz-Schule hatte gestern ihren großen Auftritt: Sie präsentierte die Spenden der Bevölkerung, die an Bewohner von Flüchtlingsheimen in Gaggenau und Gernsbach weitergegeben werden, im Zentrum eine ganze Flotte von gebrauchten Fahrrädern, die von den Schülern aus vieler Herren Länder im Rahmen des Werkstattunterrichts wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand versetzt wurden.

Schüler? Sie gehören der „Vabo-Klasse“ der berufsbildenden Schule an (Vorabqualifizierung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) und sind, wie ihre Lehrerin Katharina Heiderich sagt, voll bei der Sache. Gaggenaus OB Christof Florus findet das Projekt ganz toll und gratuliert der Schar von Jugendlichen, verbunden mit weiteren aufmunternden Worten.

 

Im Klassenraum der Carl-Benz-Schule sind weitere bekannte Gesichter auszumachen, das Ehepaar Koch etwa, sonst voll engagiert bei der Gaggenauer Tafel, Norbert Lais, ehemaliger Realschulrektor, oder Friedebert Keck, der stellvertretende Bürgermeister der Nachbarstadt Gernsbach. In dortigen Unterkünften wohnende Flüchtlinge kommen auch in den Genuss der vielen Sachspenden der Bevölkerung.

Eine Auswahl davon liegt auf einem langen Tisch an einer Wand des Klassenzimmers: Spielzeug, darunter etliche Plüschtiere, Bücher, „Lernkästen“ für bestimmte Schulfächer, ein Fahrradhelm. Von diesem Kopfschutz bräuchte man mehr, sagt ein Sprecher der SMV, dann könne man auch eine Art „Fahrradführerschein“ organisieren. Gefragt sind auch so genannte Schulsachen.

Im Übrigen sei man von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung überwältigt, mitunter hätte diese die Kapazität der Vabo-Klasse überfordert („wir hatten schon an die 50 Fahrräder hier“). Die spezielle Klasse ist sehr diszipliniert und lernwillig, sagt Martina Vetter, Lehrerin und „Sprachwunder“ der Schule, sie beherrscht Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch, Arabisch und Persisch.

Angesichts der Zusammensetzung der Klasse ein Segen. Die Jugendlichen kommen aus Estland, Syrien, Rumänien, Venezuela, um nur einige Nationalitäten zu nennen. Der (Vor-)Bildungsstand ist sehr unterschiedlich, sagt Martina Vetter – eine Herausforderung für die Lehrer. Je nach Möglichkeit und Kenntnisstand der deutschen Sprache können Jugendliche an andere Schulen vermittelt werden, nicht selten an weiterführende Bildungsstätten.

Unterstützung für die Jugendlichen kommt aus vielen Ecken. Vereine engagieren sich, Mitglieder des Mehrgenerationentreffs, oder eben Lehrer im Ruhestand, wie Norbert Lais. Inzwischen, so Martina Vetter, hat sich eine richtige Klassengemeinschaft herausgebildet, obwohl die Fluktuation durch häufiger eintreffende Neuankömmlinge recht hoch sei. Bei alledem sehr angenehm: es gibt keine sozialen Konflikte in dieser Multi-Kulti-Gemeinschaft.

06.02.2015 | Gaggenau | International

Sauberkeit, Disziplin und Respekt

Indische Delegation von Besuch der Carl-Benz-Schule beeindruckt / Werksbesichtigung

 

Bericht der BNN vom 11.12.2014

 

Die indische Fahne weht in dieser Woche vor der Carl-Benz-Schule Gaggenau: Eine Delegation von der Government Polytechnic in der indischen Stadt Pune ist derzeit im Murgtal zu Gast, um sich über das duale Ausbildungssystem zu informieren.

 

Die Carl-Benz-Schule unterhält ein ganzes Netzwerk von Verbindungen zu internationalen Schulen, wie Schulleiter Volker Bachura erläuterte. Partnerschulen gibt es im finnischen Vantaa, in Carlotte/USA, in Saint-Étienne bei Lyon und in der Nähe von Madrid. Die Zusammenarbeit mit einer Berufsschule in Singapur geht so weit, dass die Asiaten die Standards für die Technikerausbildung übernommen haben, die Abschlüsse werden gegenseitig anerkannt.

 

Seit vielen Jahren unterstützt die BB Bank die internationalen Austauschprogramme. Der Rastatter Filialleiter Dominik Mürb konnte auch gestern einen Scheck in Höhe von 3000 Euro an Gerwin Kohlbecker, den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, überreichen.

 

„Schulen sehen die wachsenden Notwendigkeit zu globalem Denken“, sprach Falk Hartmann, Abteilungsleiter an der Carl-Benz-Schule und bei den internationalen Partnerschaften federführend, von einem globalen Ausbildungsmarkt („Global educational market“). Unternehmen wie Mercedes-Benz sind mittlerweile weltweit in allen wichtigen Absatzmärkten mit Produktionsstätten vertreten. Die Erfahrungen zeigten, dass das Ausbildungsniveau etwa in den USA unter dem deutschen liegt, sah Falk Hartmann Chancen, das anerkannte Duale Ausbildungssystem zu „exportieren“.

 

Dies sei auch wichtig für den Bestand der Marke im Heimatland: Wenn die Qualität der in Brasilien oder Indien produzierten Fahrzeuge mit dem Stern auf der Haube nicht überzeugt und die Absatzzahlen deshalb zurückgehen, seien langfristig auch Arbeitsplätze in Stuttgart-Untertürkheim oder Gaggenau gefährdet.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir in unserem Landkreis sehr viele Global Player haben“, betonte auch der Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle als Vertreter des Schulträgers. Aufgabe des Landkreises sei es, den Unternehmen gut ausgebildete junge Menschen zur Verfügung zu stellen. „Die Welt ist kleiner geworden, die Internationalisierung schreitet voran“; hob er die wachsende Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit auf Ebene der Schulen hervor.

 

Auf die Frage von Landrat Bäuerle, welche drei Dinge sie nach ihrer Rückkehr aus Deutschland ihrem Umfeld zu Hause erzählen werden, antwortete Suhas P. Paranjape, Abteilungsleiter Automotive an der Government Polytechnic Pune: „Sauberkeit, Disziplin, Respekt“. Seine Kollegen ergänzten diese Punkte noch um ein typisches Schwarzwälder Produkt: „Kuckucksuhr“. An dem indischen College werden rund 3 000 Schüler von 100 Lehrern unterrichtet. „Wir waren beeindruckt von der Ausstattung und den Lehrmethoden“, betonte Suhas P. Paranjape weiter.
Die Vier-Millionen-Stadt Pune ist ein Zentrum der indischen Automobil- und Computerindustrie. Im dortigen Mercedes-Benz-Werk produzieren 700 Mitarbeiter Fahrzeuge der C-, E-, S-, ML- und GL-Klasse ausschließlich für den indischen Markt.
Die indische Delegation wird noch bis Ende dieser Woche im Murgtal bleiben und unter anderem das Mercedes-Benz-Werk in Gaggenau besichtigen.

Außerdem steht ein Besuch in der Werksniederlassung in Baden-Baden auf dem Programm: Dort können die Lehrer aus Pune ein geöffnetes Automatikgetriebe aus Gaggenauer Produktion inspizieren, wie es auch nach Indien geliefert und dort in den Pkw-Modellen verbaut wird.

 

Foto 1: Landrat Jürgen Bäuerle und Suhas P. Paranjape, Abteilungsleiter Automotive an der Gouverment Polytechnic in Pune (Indien)

Foto 2: Suhas P. Paranjape, Gerwin Kohlbecker, Vorsitzender Förderverein der CBS, Dominik Mürb, Filialleiter BBBank, Dr. Falk Hartmann, Abteilungsleiter CBS, Landrat Jürgen Bäuerle, Volker Bachura, Direktor CBS

05.02.2015 | Gaggenau | BK & Fachschule

Die CBS eröffnet Weg zum Studium

Die Carl-Benz-Schule Gaggenau bietet mit dem Berufskolleg und mit der Technikerschule zwei attraktive Möglichkeiten, die Fachhochschulreife zu erwerben und ein Studium zu beginnen.

 

Das einjährige Berufskolleg (1BKFHT) führt Bewerber, die einen mittleren Bildungsabschluss haben und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung im gewerblichen Bereich abgeschlossen haben, im Vollzeitunterricht zur Fachhochschulreife. Wer sich dafür interessiert, kann seine Bewerbungsunterlagen bis zum 1. März 2015 bei der Carl-Benz-Schule eingereicht haben. Der Anmeldebogen für das 1BKFHT kann von der Homepage der Schule, www.carl-benz-schule-gaggenau.de heruntergeladen werden.

 

Erforderliche Unterlagen sind ein tabellarischer Lebenslauf, der Nachweis über den mittleren Bildungsabschluss, das Abschlusszeugnis der Berufsschule, der Facharbeiterbrief oder der Gesellenbrief und, falls die Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist, der Ausbildungsvertrag. Das 1BKFHT beginnt mit dem neuen Schuljahr im September 2015.

 


Auch die zweijährige Fachschule für Technik in den Fachrichtungen Maschinentechnik und Kraftfahrzeugtechnik führt zur Fachhochschulreife, ist aber in erster Linie darauf ausgerichtet, den Absolventen als Staatlich geprüfte Techniker den Weg in die mittlerer Führungsebene in den Bereichen Kraftfahrzeugindustrie, Kraftfahrzeugdienstleistungen oder Maschinenbau zu öffnen. Aufnahmevoraussetzungen sind hier ein Hauptschulabschluss und der Abschluss einer Berufsausbildung im Berufsfeld Metall beziehungsweise im Bereich Kfz-Technik sowie mindestens eineinhalbjährige Berufserfahrung nach einer dreieinhalbjährigen Berufsausbildung oder eine zweijährige Berufserfahrung nach einer dreijährigen Ausbildung.

 

Auch für die Technikerschule muss die Anmeldung bis zum 1. März 2015 in der Schule eingegangen sein. Das Anmeldeformular kann von der Homepage der Schule heruntergeladen werden.

02.12.2014 | Gaggenau | Berufsschule

Die CBS gratuliert 114 Absolventen zum erfolgreichen Abschluss 2014

Nach der Schule ist vor der Schule, ...

 

... vor der Schule des Lebens. Auf das Berufsleben gut vor bereitet zu sein, in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben, das leisten die Berufsschulen, so Direktor Volker Bachura in seiner Begrüßungsansprache. Nicht von ungefähr konnte deshalb die Carl-Benz-Schule Gaggenau am Donnerstag, den 11. Dezember, 114 Absolventen zu einem erfolgreichen Abschluss gratulieren und zwar als Mechatroniker, Kfz-Mechatroniker, Fertigungsmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker und Industriemechaniker.

 

Die Bürgermeisterin Brigitte Schäuble wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass Berufsschüler auf ihren Beruf in einem dualen System vorbereitet werden, das zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Viele Länder schauen nach Deutschland, um dieses Erfolgsmodell zu übernehmen. Und auch die Carl-Benz-Schule Gaggenau kann sich mit ihrem Austauschprogrammen hier positionieren und nachhaltig wirken.
Gerade Nachhaltigkeit, d. h. ein Leben lang zu lernen, Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen wahrzunehmen, all das sind, wie Dr. Falk Hartmann, Abteilungsleiter der Berufsschule, in seiner Ansprache an die Absolventen ausführte, nicht nur Schlagworte, die zur modernen Informationsgesellschaft gehören, sondern Realität. Er betont, dass die Industrie die Absolventen des dualen Systems mit offenen Armen empfange. In der Auseinandersetzung zwischen Theorie und Werkstatt, Schule und betriebliche Praxis am Arbeitsplatz sowie dem persönlichen Engagement liege das Geheimnis der Umsetzung des dualen Ausbildungssystems. Hingewiesen wurde auch auf das neueste Bildungsangebot der Carl-Benz-Schule Gaggenau, den Bachelor+, der innerhalb von fünf Jahren zum akademischen Grad in Richtung einer künftigen Tätigkeit im mittleren Management großer Autohäuser führt.

 

Sieben Berufsschüler wurden dann für ihre besonderen Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet: Kim Prestenbach (Daimler AG GG), Marco Gerstner (EnBW), Nikolai Weber (EnBW), Benjamin Lorenz (Maquet), Patrick Birnstiel (Hauraton), Robin Lehmann (Pister Kugelhähne) und Chris Schottmüller (Arcu). Die Urkunden übergaben Brigitte Schäuble, Volker Bachura und Falk Hartmann.
Anschließen kann man sich den Worten Falk Hartmanns, der den „ehemaligen“ Schülern mit auf den Weg gab: „Seien Sie stolz auf Ihren Erfolg. Ihnen steht die Welt offen (nicht nur das Murgtal).“
Die Klassenlehrer überreichten den Absolventen ihre Zeugnisse und es blieb noch Gelegenheit, sich bei Getränken und Snacks in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

01.12.2014 | Esslingen | International

Ganzheitliches Berufliches Lernen nach deutschem Muster ist stark nachgefragt

m Rahmen eines dreiwöchigen Trainings waren eine Gruppe Ausbilder der Daimler AG in Gaggenau und Esslingen.

 

Die Ausbilder waren aus acht Ländern (Uganda, USA, Indien, Malaysia, Saudi Arabien, Ägypten, China, Thailand) und alle folgten dem Weiterbildungsangebot in Deutschland aus erster Hand zu erlernen Unterricht nach dem Prinzip der lernfeldgestützten beruflichen Ausbildung zu erlernen.
Daimler legt großen Wert darauf, dass die internationale Ausbildung von Facharbeitern gewissen Standards hinsichtlich Planung und Durchführung bei der praktischen und theoretischen Berufsausbildung folgt.
Wir sind als Carl-Benz-Schule Gaggenau stolz darauf hier unterstützend wirken zu können, setzt es doch künftig die Trainer und Ausbilder der weltweite agierenden Werkstätten in Kenntnis wie an deutschen Berufsschulen an beruflichen Realsituationen fächerübergreifend unterrichtet wird.  In Veranstaltungen wurden Unterrichte geplant und schließlich auch mit deutschen Schulklassen ausprobiert. Für die Schüler war das genauso spannend wie für die internationalen Ausbilder.
Exkursionen zu Dualpartnern rundeten das Besuchsprogramm ab und zeigten den Besuchern die Verflechtungen des deutschen Ausbildungssystems. So konnten die internationalen Trainer bei der Mercedes Benz Niederlassung in Baden- Baden erfahren wie hier mit der Ausbildungsschule gemeinsam seit Jahren erfolgreich Berufsausbildung gepflegt wird.  Da die Gruppe recht groß war wurde sie an zwei Tagen geteilt, so dass wir uns auch bei der Gewerbeschule Bühl für die Möglichkeit bedanken wollen hier praktischen Unterricht beobachten und durchführen zu können.
So gab es für alle Seiten sehr viel zu lernen und zu erfahren. Gerade auch diese Fähigkeiten und Kompetenzen sind es, die in Zukunft unsere Auszubildenden in die Lage versetzen auch in anderen Sprachen und mit anderen Kulturen beruflich wirken zu können.
Das Bild zeigt die Gruppe der internationalen Ausbilder vor der Staatlichen Akademie für Lehrerbildung in Esslingen wo ein Teil der Bildungsmaßnahme stattfand.

 

Das Foto zeigt die Ausbilder der Mercedes Benz AG aus Uganda, Ägypten, Saudi Arabien, Thailand, Indien, USA, Malaysia, China mit Herrn Dr. Hartmann CBS-GG und Herrn Kurrle, Akademie für Lehrerfortbildung Esslingen)

 

15.11.2014 | Gaggenau | Berufsschule

Schüler der CBS lernen an modernen Fräsmaschinen

Das hohe betriebliche Niveau der Region spiegelt sich auch bei der täglichen Arbeit in den Werkstätten der Schule wieder - unsere 40 Jahre alte Maschinen wurden ersetzt.

 

Das hohe betriebliche Niveau der Region spiegelt sich auch bei der täglichen Arbeit in den Werkstätten der Schule wieder. Individuelles Lernen geht hier mit der Absicht einher, dem Schüler die Angst vor der Maschine zu nehmen. Viele haben zusammengearbeitet, um dieses Projekt für die Schüler zu realisieren: die Schule und die beteiligte Lehrer, das Landratsamt Rastatt, die Firma Acroloc und die Stadt Gaggenau, erklärt Schulleiter Volker Bachura in seinen Eröffnungsworten am Dienstag, den 21. Oktober, anlässlich der Übergabe dreier neuer Fräsmaschinen an die Schule. Neueste Technik in der Berufsschule ist Voraussetzung für die Ausbildung und eine lohnende Investition in die Zukunft.
In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule Gaggenau und dem Landratsamt Rastatt konnte ein weiterer Baustein eines auf Jahre hin angelegten Konzeptes zur Modernisierung der Schule verwirklicht werden. Angeschafft wurden drei neue Fräsmaschinen der Firma Acroloc (Abene VHF 320 TI). Sie sind in ein neues Raumkonzept integriert worden. Ein autarker Unterrichtsraum erlaubt es nun, Klassen parallel zu unterrichten. Die Fräsmaschinen sind für Berufsschüler und Techniker geeignet. Man kann damit konventionelle Arbeiten sowie einfache CNC-Aufgaben ausführen.
Der verantwortliche Lehrer Christian Kutscher betont die wirtschaftlichen und pädagogischen Vorteile. Durch die Arbeit an den modernen Maschinen können verschiedene Taxonomiestufen der Schüler durch die Flexibilisierung von Wandlungsprozessen bei der Fertigung stärker berücksichtigt werden. Der Schüler findet sich auf seinem Schwierigkeitsniveau wieder.
Techniker können über die CAD-CAM-Schnittstelle Programme implementieren. Alles in allem wird eine höhere Maschinenauslastung bei verbesserter Technik angestrebt. Ein Gedanke, den auch Landrat Jürgen Bäuerle in seinen Grußworten aufgreift. Er betont, dass Technik, Qualität, Sicherheit und Auslastung der Maschinen hier zusammengreifen.
Bürgermeisterin Brigitte Schäuble macht in ihrer Ansprache deutlich, dass die Ausbildung auch an diesen Maschinen mit zur Arbeitsplatzsicherung und beitrage. Eine Investition in eine sichere Zukunft.
Feierlich wurden die Maschinen den bereits wartenden Schülern für ihre Ausbildung übergeben.

01.11.2014 | Gaggenau | VAB-O

Liegt Syrien gleich neben Gaggenau?

Jugendliche Flüchtlinge in der Carl-Benz-Schule Gaggenau unterrichtet

 

Ein denkwürdiger Moment war es schon, als am Ende der ersten Schulwoche in die bereits vollbesetzte Klasse vier weitere jugendliche Flüchtlinge aus Syrien mit im Unterricht saßen. Ist die Weltpolitik also auch bei uns angekommen?
In der Tat und zwar in der Carl-Benz-Schule Gaggenau in der Klasse VAB-O: „Vorbereitung auf den Beruf ohne Deutschkenntnisse“.
Beabsichtigt ist, dass um die 20 Jugendliche am Unterricht teilnehmen, was auch die Grenze einer sinnvollen Beschulung darstellt. Eine endgültige Planungssicherheit gibt es nicht. Fluktuation ist immer möglich. Ein hohe Flexibilität wird allen Beteiligten abverlangt. Das erschwert die Unterrichtssituation und es ist nicht einfach, den pädagogischen Auftrag von Bildung zu verwirklichen.
Bildung stellt einen hohen Wert dar. Vielleicht ist es sogar unser wichtigstes Exportgut. Jugendliche Flüchtlinge und Aussiedler sind zu uns gekommen und können vor Ort vom hiesigen Bildungsangebot profitieren. Unseren Bildungsauftrag auch für diese Jugendlichen aus anderen Ländern zu verwirklichen, ist Herausforderung und Chance zugleich. Eine Chance, um jungen Menschen das bewährte schulische Umfeld zu geben, an das wir gewöhnt sind und sie gleichzeitig auf ein Leben vorzubereiten, das unsere Welt verändern wird.


Jungen Menschen zeitweilig zu helfen ist eine Sache, sie in ihrem weiteren Werdegang nachhaltig zu unterstützen, eine ganz andere. Das geschieht in der Vorbereitungsklasse der Carl-Benz-Schule in Gaggenau. Hier wird jugendlichen Flüchtlingen und Aussiedlern die Möglichkeit gegeben, die deutsche Sprache zu erlernen und sich gleichzeitig handwerkliche Fertigkeiten anzueignen. Dass dies möglich ist, ist dem innovativen Engagement der Schulleitung und der betreffenden Lehrerinnen und Lehrer zu verdanken, die sich ihrer pädagogischen Verantwortung bewusst sind, welche sich weder durch Hautfarbe noch durch Herkunftsland beschneiden lässt.

 

Wir können hier, vor Ort, nicht die Welt verändern, aber wir können in der Schule die Welt der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren nachhaltig prägen mittels Bildung und Erweiterung ihrer alltäglichen Lebenswelt. Ihre Lage ein wenig besser zu machen, dafür stehen die folgenden Spender ein, die durch Sach- oder Geldspenden dazu beitragen, den Unterrichtsverlauf reibungsloser und das Lernen nachhaltiger zu gestalten. Hierzu zählen „Sparkasse Baden-Baden Gaggenau“, die „Stadtwerke Gaggenau“, „Konzok Planen+Bauen Gaggenau, Ulrich Konzok“, Grenkeleasing AG, Roman Christ, Baden-Baden sowie „Steinberg Media Technology GmbH in Hamburg“ und weitere Spenderinnen und Spender.

09.10.2014 | Gaggenau | International

Weltweite Beachtung für duale Ausbildung

CBS-Gaggenau blickt über den Teich.

 

Nicht erst seit der Rede von Barack Obama über die Ausbildungssituation in den USA ist unser duales Ausbildungssystem in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Der Besuch, den das Goethe-Institut Washington der Carl-Benz-Schule Gaggenau in diesem Jahr abstattete, stand deshalb ganz unter dem Motto, verstehen zu wollen, wie das duale Ausbildungssystem hierzulande funktioniert.

 

Weltweit verfügt Deutschland durch diese spezielle Ausbildung über ein herausragendes Bildungsprodukt. In den USA fehlen qualifizierte Fachkräfte und das deutsche Modell scheint Potential zu haben, dies zu ändern. „Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu“, äußerte sich ein Teilnehmer am Rande der Informationsveranstaltung. 

 

In Deutschland verlässt ein qualifizierter Absolvent am Ende der Ausbildung die Berufsschule und die Firma kann sich darauf verlassen, das diese junge Fachkraft den Betrieb bestens kennt und im Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb sehr gut auf die künftige Tätigkeit vorbereitet wurde. Das duale System leistet erfolgreich, was anderen Ländern häufig Probleme verursacht.

 

09.10.2014 | Gaggenau | International

Singapur meets Murgtal: Partnerschule zu Besuch an der CBS

Gerade haben Gastschüler des ITE College West aus Singapur das Murgtal nach einem zweiwöchigen Aufenthalt an der Carl-Benz-Schule Gaggenau wieder verlassen.

Regelmäßig findet ein solcher Austausch zwischen den Fachschulen für Technik (Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik) statt, um den jeweiligen Arbeitsalltag, das Schulleben und selbstverständlich auch die Kultur besser kennenzulernen.

In den letzten Jahren sind zwischen den Schülern auch Freundschaften entstanden, so war der Besuch aus Singapur für alle eine große Bereicherung.

„Hier ist es so schön. Die Leute sind so nett. Eigentlich würde ich gerne hierbleiben nur das Wetter ist ein bischen zu kalt“, äußerte sich ein Schüler aus Singapur.

„Schön ist es zu sehen, wenn die jungen Leute sich austauschen und die Freizeit miteinander verbringen“, bemerkt Herr Bachura, Schulleiter der Carl-Benz-Schule Gaggenau. Bereits im Frühjahr hatte eine Gruppe von Schülern der Fachschule für Technik aus Singapur die Partnerschule besuchte.

Weil Singapur und Baden-Württemberg auf eine lange Partnerschaft zurückblicken können, ist es gar nicht so abwegig zu sagen, dass die Absolventen beider Fachschulen Berufserfahrungen in den Partnerländern sammeln. Zudem sind die Abschlüsse gleichwertig anerkannt.

 

Die Schülergruppe wurde von Lehrern begleitet, die sich in der Carl-Benz-Schule fortgebildet hatten und zwar fachlich, pädagogisch und didaktisch.

 

 

05.10.2014 | Vantaa | Erasmus+

"Tickt es richtig?"

Unter diesem Motto könnte man den diesjährigen Finnlandaustausch der Carl-Benz-Schule Gaggenau mit der Berufsschule Varia Vantaa in Finnland einordnen.


Sieben deutsche und sieben finnische Schüler/innen arbeiteten 2 Wochen gemeinsam an einem Projekt, in dem ein Mechanismus zur Unterbrechung einer kontinuierlichen Bewegungen entworfen und gebaut werden sollte. Praktische Anwendungen hierfür finden sich beispielsweise unter der Bezeichnung „Hemmung“ bei mechanischen Uhrwerken.
Unsere sieben Schüler/innen konnten nicht nur ihre technische Kreativität und ihren Erfindergeist erproben, sondern auch ihr (technisches) Englisch einsetzen und verbessern. Außer der Projektarbeit gab es wieder viel zu erkunden und zu erleben. So fand in der ersten Woche eine Fahrt nach Lahti verbunden mit der Besichtigung des Schweißgeräteherstellers Kemppi statt, und in der zweiten Woche konnte die Produktion der Daimler A-Klasse „made in Finland“ besichtigt werden. Dieses Modell wird in der finnischen Stadt Uusikaupunki im Auftrag von Daimler von der Firma Valmet gebaut.
Aber auch in der Freizeit, z.B. am Wochenende, gab es viel zu sehen in Vantaa, Helsinki und Umgebung. So beispielsweise an einem Ausflug in den Nuuksion-Nationalpark oder während der einen oder anderen Erkundungsfahrt nach Helsinki.
Vor allem – und das stand ja im Mittelpunkt - konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der finnischen und deutschen Mentalität im Alltagsablauf einer finnischen Berufsschule wahrgenommen werden.
Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen mit unseren finnischen Partnern beim Gegenbesuch, der vom 17. bis 28.11.2014 stattfinden wird.    

05.10.2014 | Frankreich | International

10 Französische Berufsschüler als Praktikanten

Carl-Benz-Schule Gaggenau organisiert zum 10. Mal das Austauschprogramm

 

Seit dem Jahr 2006 gibt es im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen der Carl-Benz-Schule Gaggenau und dem Lycee professionel St. Claire in Sury le Comtal ein regelmäßiges Austauschprogramm. Derzeit führen 10 französische Berufsschüler aus dem Kfz-und Elektrobereich ein dreiwöchiges Praktikum in verschiedenen Betrieben durch. Neben Firmenbesuchen im Mercedes-Benz Werk Rastatt und bei Maquet konnten die Schüler an den Wochenenden das Porsche Museum und Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, das ZKM in Karlsruhe und das Technik-Museum in Sinzheim besuchen.
„Wir sind sehr dankbar, dass es uns auch in dieses Jahr gelungen ist, eine ausreichende Anzahl von Praktikumsplätzen zu finden“, sagte Bernd Schlögl, stellvertretender Schulleiter an der Carl-Benz-Schule Gaggenau, der den Austausch organisiert hat. Der Dank gilt dem Rastatter Unternehmen Maquet, Mercedes-Benz, Autohaus Gerstenmaier, Autohaus Krell, Elektro-Peter aus Baden-Baden sowie der Ötigheimer Firma Elektrotechnik-Glatt. „Ohne das Engagement der Betriebe, die uns teilweise schon seit 9 Jahren unterstützen, wäre dieses deutsch-französische Austauschprojekt nicht möglich,“ so Schlögl weiter. „Leider können die französischen Berufsschüler fast kein deutsch und nur wenig englisch. Deshalb sind wir froh, dass sich in den Betrieben viele elsässische Mitarbeiter gibt, die das Sprachproblem schnell lösen können.“
Falls es für Firmen Interesse an französischen Praktikanten gibt, freuen wir uns über jeden Hinweis. „Da die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich sehr hoch ist, ergeben sich dadurch vielleicht neue Mitarbeiter für unsere Region.“, so Schlögl.
Im Sommer 2015 wird eine Gruppe Berufsschüler der Carl-Benz-Schule Gaggenau in Frankreich zu Gast sein und die dortige Arbeitswelt kennenlernen.